Rudolf Proksch Hütte und Klesheimwarte am Pfaffstättner Kogel
Niederösterreich

Pfaffstättner Kogel: Winterwanderung zur Rudolf-Proksch-Hütte & Einödhöhle

Neben meiner Anninger Winterwanderung war auch die Wanderung auf den Pfaffstättner Kogel eine schöne Winter-Runde durch den Wienerwald, die ich sehr empfehlen kann. Der Pfaffstättner Kogel liegt etwas südlich vom Anninger zwischen Baden und Pfaffstätten. Wie bereits im Blogbeitrag zum Anninger erwähnt, finde ich die Wanderung zum Pfaffstättner Kogel auch für Kinder geeigneter als die doch etwas beschwerlichere Wanderung auf den Anninger. Erstens, weil sie kürzer ist und deutlich weniger Höhenmeter zu bewältigen sind. Zweitens, weil es für Kinder am Pfaffstättner Kogel meiner Meinung nach etwas spannender ist:

Direkt bei der Rudolf Proksch Hütte befinden sich eine schöne Aussichtswarte, die Klesheimwarte, sowie ein netter Spielplatz. Im Abstieg wartet dann mit der Einödhöhle noch ein weiteres Highlight. Die Einödhöhle ist jedoch über den Winter aus sehr verständlichen Gründen – hier schlafen viele, viele Fledermäuse! – geschlossen.

Einödhöhle Pfaffstättner Kogel
Die im Winter geschlossene Einödhöhle am Pfaffstättner Kogel

Ich bin öffentlich mit dem Zug zum Pfaffstättner Kogel gefahren. Meine Runde beginnt und endet daher beim Bahnhof Pfaffstätten. Wer mit dem Auto kommt, kann zwar ein gutes Stück näher dran parken: beim Parkplatz Einöde oder Parkplatz der Rudolf Proksch Hütte. Doch auch mit dem Zug ist der Pfaffstättner Kogel wunderbar erreichbar.

Mein Weg folgt im Großen und Ganzen der Beschilderung des “tut gut Wanderweg” Route 3 in Pfaffstätten. Das war nicht beabsichtig, ist mir jedoch im Laufe der Wanderung mehr und mehr aufgefallen. Der “tut gut Wanderweg” ist recht gut beschildert, startet allerdings nicht beim Bahnhof.

Pfaffstättner Kogel Wanderung – alle Eckdaten & Infos

Start- & Endpunkt: Bahnhof Pfaffstätten

(Kürzere Variante mit dem Auto: ab Parkplatz Einöde bzw. Parkplatz der Rudolf Proksch Hütte)

Strecke und Dauer: ab Bhf. Pfaffstätten ca. 6,2 km und ca. 2 Stunden reine Gehzeit

Höhenmeter: ca. 340

Anforderung: Prinzipiell leichte Wanderung auf teils breiteren Wegen, teils guten Waldsteigen. Im Winter bei Schnee ist die Rutschgefahr jedoch nicht zu unterschätzen. Vor allem beim Abstieg von der Rudolf-Proksch-Hütte zur Einödhöhle waren meine Spikes (Grödel) an den Schuhen mehr als hilfreich.

Einkehr: Die Rudolf Proksch Hütte hat im Winter von Mittwoch bis Sonntag geöffnet (aktuelle Öffnungszeiten siehe Hütten-Website).

Komoot: Hier findest du die Tour auf meinem Komoot-Profil zum Nachwandern.

Wegverlauf Pfaffstättner Kogel: Zur Rudolf Proksch Hütte und zur Einödhöhle

Vom Bahnhof aus folgt man erstmal der Einödstraße für ca. 1,3 km in Richtung Westen. Nach der Unterführung führt bald rechts ein Weg in die Höhe, vorbei an einer Weide mit vielen Lamas. Ab hier ist der Weg als “tut gut Wanderweg Route 3” beschildert. Abgesehen davon ist auch die Rudolf Proksch Hütte beschildert. Der Weg ist blau markiert.

Bei der Rudolf Proksch Hütte folgt man dann dem Schild zur Einödhöhle bergab (immer noch “tut gut Wanderweg Route 3”). Nach der Einödhöhle kann man auch den Schildern des “Fledermaus Erlebnisweg”s folgen und kommt so wieder nach Pfaffstätten. Ich bin beim Rückweg nicht denselben Weg gegangen wie beim Hinweg. Den Rückweg durch die Weinberge fand ich schöner als den Hinweg auf der Einödstraße (abgesehen von den Lamas am Hinweg).

Fazit zur Winterwanderung auf den Pfaffstättner Kogel

Eine unaufgeregte, aber sehr schöne Wanderung. Wenn es im Tal geschneit hat, aber nichts liegen geblieben ist, findest du hier oben ziemlich sicher etwas Schnee. Auch auf meinen Fotos kann man gut erkennen, dass unten in Pfaffstätten überhaupt kein Schnee mehr liegt.

Im Frühling, wenn die Einödhöhle wieder öffnet, wollen wir mit unseren Kindern den Fledermaus Erlebnisweg gehen. Darauf sind wir schon sehr gespannt!

Hast du noch Fragen zur Pfaffstättner Kogel Wanderung, kannst du mir gerne weiter unten ein Kommentar hinterlassen.

Aussicht Klesheimwarte
Aussicht von der Klesheimwarte bei der Rudolf Proksch Hütte

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